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AWO Jugendwerk Frankfurt (Oder)

Gründung

Erstes AWO-Ortsjugendwerk will Spielplatz für die Jüngsten


Booßen/Kliestow. Sie sind jung und hochmotiviert und wollen zeigen, dass für junge Leute mehr drin ist: Halley, Charlott, Lisa, Moritz und Lennard haben das erste Ortsjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg gegründet. Für die 14- und 15-Jährigen bedeutet das vor allem, sich in den Frankfurter Ortsteilen, in denen sie leben, gesellschaftlich und politisch zu engagieren.

Der AWO-Jugendverband hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung zu geben. Konkret umschreibt Vorsitzende Lisa Wörpel die Projekte so: „Wir haben in Booßen zwar einen Jugendklub“, so die Ehrenamtlerin. „Aber nichts für kleine Kinder. Das möchten wir ändern. Wir wollen für unsere Jüngsten einen Spielplatz.“ Darüber hinaus wollen die Jugendlichen Workshops und Erste-Hilfe-Kurse anbieten und aktuell-relevante Themen mit den Kindern ihrer Orte diskutieren. Neben dem gesellschaftlich-politischen Engagement stehen beim AWO Ortsjugendwerk Boossen/Kliestow auch Spielenachmittage und Ausflüge an.

Auf große Freude stieß die Gründung unterdessen bei Anne Baaske, seit 2008 Vorsitzende des AWO Landesverbandes Brandenburg e.V. Das neugegründete Ortsjugendwerk ist seit Verbandsbestehen das erste im Land Brandenburg. Baaske sagte den jungen Leuten nicht nur jegliche Unterstützung zu. Sie lobte das ‚kleine Pflänzchen des Engagements‘ auch besonders. „Man kann sich hinstellen und meckern“, so Anne Baaske, „oder man bewegt etwas, in dem man mit offenen Augen durch die Welt geht und sich einsetzt.“ Ebenfalls mit großer Freude reagierte Kati Karney, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Frankfurt (Oder)-Stadt e.V. auf die Ortsjugendwerk-Gründung. Beim AWO Kreisverband wird das Ortsjugendwerk angegliedert sein.

Kati Karney sagte: „Ihr seid jetzt ein Teil der AWO Familie. Dahinter verbirgt sich eine von Werten geprägte Haltung. Es ist gut, sich in der Gemeinschaft behütet zu fühlen.“

Zum ersten AWO Ortsjugendwerk gehören zwei weitere Jugendliche, die zur Gründungsfeier erkrankt waren. Auf noch mehr Unterstützung freuen sich die Jugendlichen aus Kliestow und Booßen in jedem Fall.

 

Kontakt über: Jugendkoordinatorin Ina Koschitzke, Tel. 0160.8935990